Zuhören, vermitteln und helfen am Corona-Fon

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Bürgermeister aus der Samtgemeinde Sickte koordinieren Unterstützungsangebote
Der zweite harte Corona-Lockdown wird an den Menschen nicht spurlos vorübergehen. Neben den von Geschäftsschließungen betroffenen Unternehmern und Unternehmen trifft er auch jene Menschen besonders hart, die zu den sog. Corona-Risikogruppen gehören. Um eine Infektion und deren akuten Verlauf zu vermeiden, sind diese besonders gehalten, ihre Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Doch trotzdem müssen Besorgungen, wie z.B. Einkäufe erledigt werden.
Aber häufig fehlt einfach auch das Gespräch mit Mitmenschen. Die Möglichkeit, ein halbes Stündchen zu plaudern. Gerade diese Jahreszeit mit wenig Tageslicht und einem für viele einsamen Weihnachtsfest kann schon arg auf die Stimmung drücken.
Glücklicherweise gibt es auch im zweiten Lockdown ehrenamtliche Kräfte in der Samtgemeinde Sickte, wie z.B. das Tumulus-Netzwerk oder die AWO, die bereit sind, in vielerlei Hinsicht zu unterstützen. Aber auch Menschen, die nicht in Vereinen oder Initiativen organisiert sind, sind gerne bereit, sich zu engagieren.

Die Bürgermeister/in der Gemeinden Dettum, Erkerode, Evessen, Sickte und Veltheim (Ohe) sowie der Bürgermeister der Samtgemeinde Sickte haben nunmehr eine zentrale Rufnummer, das sogenannte „Corona-Fon“, eingerichtet.

Anrufen sollte jeder, der aufgrund der schwierigen Situation Unterstützung wie Einkaufshilfen, einen Gesprächspartner oder anderweitig Hilfe benötigt. Entsprechende Hilfen werden dann von der zentralen Rufnummer aus koordiniert und vermittelt. Gerne dürfen sich aber auch Personen melden, die Hilfe und Unterstützung anbieten möchten.

Die Rufnummer lautet 05305 / 20 99 55 und ist ab Mittwoch, dem 23.12.2020 bis Sonntag, den 10.01.2021 täglich von 11.00 bis 13.00 Uhr, sowie abweichend davon am 25.12., 26.12., 02.01., 08.01. von 18.00 bis 20.00 Uhr erreichbar.

Die zentrale Rufnummer wird an den meisten Tagen übrigens von einem der Bürgermeister bzw. der Bürgermeisterin persönlich betreut. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und freuen uns darauf, möglichst viel Unterstützung vermitteln zu können,“ sind sich Dunja Kreiser (Evessen), Konrad Gramatte (Dettum), Dr. Heinrich Füchtjohann (Erkerode), Ingo Geisler

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