Wasserkraft als kommunaler Beitrag zum Klimaschutz

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Schwarze Fotografie
PRESSEMITTEILUNG

Wasserkraft als kommunaler Beitrag zum Klimaschutz

Wolfenbüttel. Am vergangenem Samstag trafen sich der CDU Landratskandidat, Uwe Schäfer, und der Bürgermeisterkandidat, Dr. Adrian Haack, mit Projektinitiator Reinhard Voges an der Schühnemannschen Mühle, um sich über die Reaktivierung der Wasserkraft in Wolfenbüttel zu informieren. An dem Standort befindet sich noch heute eine stillgelegte Wasserkraftanlage aus dem Jahr 1949, die damals die kinetische Energie der Oker zur Stromgewinnung nutzte. Zusammen mit einigen Partnern aus der Professorenschaft der TU Braunschweig und der Ostfalia sowie dem Unternehmen Zippel aus Wendessen möchte Reinhard Voges die umweltfreundliche und dezentrale Energiequelle wiederbeleben. „Die kleinen Wasserkraftanlagen machen im Hinblick auf die stetig wachsende CO2-Bepreisung Sinn. Zudem ist die Oker anders als Windkraft oder Solarenergie sehr zuverlässig in Bezug auf die Grundlast. Die Oker fließt immer und stellt keine Rechnung“ erklärte Voges den CDU Politikern.

Adrian Haack informierte sich bei dem Werkzeugbauer Zippels zudem über die technische Umsetzbarkeit. Der Bürgermeisterkandidat der Christdemokraten sieht vor allem den kommunalen Beitrag zum Klimaschutz im Vordergrund. Haack möchte einerseits einen Kiribaum-Wald als effektiven CO2-Speicher pflanzen und sieht in der Wasserkraft eine Möglichkeit, CO2-Ausstoß einzusparen. „Die Kommunen können und müssen einen konkreten Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Klimaziele, Klimaberichte, Klimaaktionstage und Klimaräte sind wichtig, aber wir müssen auch vom Reden ins Machen kommen“ so Haack. Natürlich müssten die Interessen von Wassersportlern sowie der Denkmalschutz an den fünf möglichen Standorten in der Stadt berücksichtigt werden, was der Projektinitiator bereits tue.

Für den stellvertretenden Landrat Schäfer sind auch darüber hinaus Standorte entlang der Oker denkbar. „Wenn sich die Anlage an einem Standort etabliert hat, dann kann man das Prinzip aus meiner Sicht ausweiten. Dieser Klimaschutz ‚Made in Wolfenbüttel‘ hat mich überzeugt. Wir blicken viel zu oft auf die Hindernisse statt auf die Chancen“ so Schäfer. Die Idee an sich ist nicht neu, doch Mitte 2019 hatte die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel empfohlen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Gerhard Kanter, der für die CDU im Bauausschuss sitzt und die Ratswahlliste der Partei anführt, hatte die Idee jedoch nie aufgegeben. „Wenn die Kosten für die öffentliche Hand verhältnismäßig sind, dann ist das aus meiner Sicht ein wichtiges Projekt für die kommende Legislaturperiode“ sagte Kanter.


Foto: Adrian Haack, Adrian Haack, Thomas Zippel, Manfred Zippel, Reinhard Voges

 

 

 

Foto: Adrian Haack, Reinhard Voges und Uwe Schäfer vor der Schühnemannschen Mühle

 

Foto: Uwe Schäfer im Gespräch mit Reinhard Voges auf der Rückseite der Schühnemannschen Mühle

Foto: Adrian Haack im Gespräch mit Reinhard Voges auf der Rückseite der Schühnemannschen Mühle

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