Verkehrsunfall mit vier Schwerverletzten auf der B 244 bei Helmstedt. Verdacht eines verbotenen Fahrzeugrennens nach § 315 d StGB. Vollsperrung der Fahrbahn. Sachschaden mindestens 80.000 Euro

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Am Sonntagmorgen gegen 02:50 Uhr gingen bei Feuerwehr und Polizei Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall auf der B 244 nahe der BAB 2 in Höhe AS Helmstedt West ein. Die eintreffenen Rettungsfahrzeuge und Funkstreifen des Polizeikommissariat Helmstedt fanden vier beschädigte Pkw vor, in denen zuvor jeweils junge Leute zwischen 18 und 20 Jahre gesessen hatten. Alle Personen kannten sich und kamen aus dem Raum Schöningen. Zwei Pkw standen auf der Fahrbahn in Richtung Helmstedt und zwei Pkw befanden sich totalbeschädigt und in sich verkeilt im Straßengraben. Die Insassen hatten sich aus den auf dem Dach liegenden Pkw befreien können, waren aber schwer verletzt. Mit drei RTW und einem NAW wurden sie in das naheliegenden Krankenhaus in Helmstedt gebracht. Nach derzeitigem Kenntnistand liegt keine Lebensgefahr vor. Den Ermittlungen der Polizei Helmstedt zufolge waren alle Beteiligten zuvor hintereinander gefahren und es besteht der Verdacht auf ein verbotenes Fahrzeugrennen nach § 315d StGB, wobei ein Mazda und Audi offensichtlich zusätzlich ein Überholmanöver starten wollten, um die schwächeren vorausfahrenden VW Fahrzeuge zu überholen. Dabei stießen sie zusammen und prallten gegen ein größeres Verkehrsschild, landeten auf dem Dach und verkeilten sich ineinander. Der Sachschaden wird auf mindestens 80.000 Euro geschätzt. Die Polizei führte ein Vollsperrung der B 244 durch und ließ die Unfallstelle nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft von einem Sachverständigen untersuchen. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

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