Schwerer Unfall nach Flucht vor der Polizei – Wer kann weitere Angaben zum Geschehen machen?

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20.08.2019, 18.17 Uhr BAB 2, BAB 39 in Fahrtrichtung Braunschweig, Salzdahlumer Straße

Zu dem schweren Verkehrsunfall, bei dem am Dienstagabend ein Mann ums Leben gekommen ist, sucht die Polizei weitere Zeugen zu der Flucht des Unfallverursachers.

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei wollte den Wagen auf der A2 in Höhe der Anschlussstelle Braunschweig-Ost, Fahrtrichtung Berlin, kontrollieren. Bei einer Routineüberprüfung über Funk war den Beamten mitgeteilt worden, dass dem Halter zu dem Kennzeichen die Fahrerlaubnis entzogen worden war.

Der Fahrer des BMW missachtete die Haltezeichen der Beamten und floh zunächst auf der A2. Von hier bog er auf die A39 in Fahrtrichtung Braunschweig ab.

An der Ausfahrt Braunschweig-Südstadt verlor der 37-jährige Fahrer und Halter des Fahrzeuges dann die Kontrolle über den Wagen und es kam zu dem folgenschweren Unfall. Für den 33-jährigen Fahrer des direkt gerammten Fahrzeuges kam jede Hilfe zu spät, er verstarb an der Unfallstelle. Der 43-jährige Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeuges kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Eine Polizeibeamtin erlitt an der Unfallstelle eine leichte Rauchgasvergiftung, als sie zu Hilfe eilte. Sie konnte ihren Dienst nach ärztlicher Untersuchung fortsetzen.

Für die Unfallaufnahme wurde ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen. Da auch die Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist die Salzdahlumer Straße an der Unfallstelle weiterhin gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 65.000,- Euro geschätzt. Die Ermittlungen zu den näheren Umständen der Flucht dauern derzeit an.

Bei der Flucht muss der 37-jährige Fahrer des schwarzen BMW mehrere Verkehrsteilnehmer auf der A2 in Richtung Berlin und weiter auf der A39 in Richtung Braunschweig behindert oder gefährdet haben. Eventuell kam es zu weiteren leichten Berührungen mit anderen Fahrzeugen. Daher bittet der Verkehrsunfalldienst weitere Zeugen oder Geschädigte der Fluchtfahrt, sich telefonisch unter der Rufnummer 0531/476-3935 zu melden.

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