Scheunenbrand mit Menschenleben in Gefahr

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Dettum. Im November wurden die Ortsfeuerwehren Dettum, Mönchevahlberg/Weferlingen und Hachum zu einem Feuer in die Straße „Beekedamm“ gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte und einer Lageerkundung wurde festgestellt, dass es sich bei dem Feuer um einen Scheunenbrand handelt. Ebenfalls teilten Anwohner mit, dass sich insgesamt noch 4 Personen beim ausbrechen des Feuers in der Scheune aufgehalten haben sollen. Sofort wurde durch den Einsatzleiter das Stichwort „F2 – Feuer“ auf „F2 – Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr aus Evessen nachalarmiert.

Zwischenzeitlich wurde bereits die Menschenrettung in der Scheune veranlasst. Weiterhin wurde eine sogenannte Riegelstellung auf dem Hof aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf andere, noch nicht betroffene, Gebäudeteile zu verhindern. Beim weiteren erkunden stellte der Einsatzleiter fest, dass sich in unmittelbarer Nähe des Feuers ein

20.000 Liter Diesel-Fass befand. Dieses wurde dann sofort von einem Trupp mit Wasser gekühlt. Zeitgleich wurde in der Scheune nach den 4 vermissten Personen gesucht. Eine Person musste unter einem Grubber befreit werden, da diese dort eingeklemmt war. Auch die anderen 3 Personen wurden von der Feuerwehr schnell gefunden und konnten raus ins Freie gebracht werden.

Nach der Meldung, dass alle Personen befreit wurden und das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde, konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben und ein „Übungsende“ über das Funkgerät durchsagen. Alle beteiligten konnten somit den Hof wieder aufräumen und die Gerätschaften auf die Fahrzeuge verlasten. Danach erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung im Feuerwehrhaus in Dettum.

Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren aus Dettum, Evessen, Mönchevahlberg/Weferlingen und Hachum. Ebenfalls im Einsatz waren die Örtliche Einsatzleitung sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jürgen Ebers. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Lars Eppers, der seinen Hof für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.KHE

Text und Fotos: Kristina Heine, Gemeindepressewartin

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