Propstkandidaten für Braunschweig

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Kirchenregierung nominiert die Pfarrer Henning Böger und Lars Dedekind

Braunschweig/Wolfenbüttel. Pfarrer Henning Böger (45) und Pfarrer Lars Dedekind (51) kandidieren für das Propstamt in Braunschweig. Die Kirchenregierung hat beide im Benehmen mit dem Propsteivorstand am Donnerstag, 26. September, nominiert. Sie hat außerdem die Propsteisynode aufgefordert, die Wahl innerhalb von zwei Monaten durchzuführen. Voraussichtlicher Wahltermin ist Donnerstag, 14. November. Pröpstin Uta Hirschler war am 1. Mai als Oberkirchenrätin in den Vorstand des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen nach Hannover gewechselt. Seitdem führt Pfarrer Peter Kapp (St. Andreas) als stellvertretender Propst die Amtsgeschäfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Henning Böger ist seit 2008 Pfarrer in der Braunschweiger Kirchengemeinde St. Magni. Zuvor war er drei Jahre lang Pfarrer im Probedienst in den Kirchengemeinden Hallendorf, Beddingen und Watenstedt (Propstei Salzgitter-Lebenstedt). Sein Vikariat absolvierte er in den Propsteien Seesen und Bad Gandersheim. Böger hat Theologie in Göttingen, Hamburg und Bielefeld-Bethel studiert. Er ist unter anderem Mitglied der braunschweigischen Landessynode und Vorsitzender des Finanzausschusses der Propsteisynode Braunschweig. Böger ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lars Dedekind ist seit 2011 Landesjugendpfarrer der Landeskirche Braunschweig. Zuvor wirkte er drei Jahre lang in der Landeskirche als Regionalbeauftragter des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes für Mission und Ökumene. Von 1999 bis 2008 war er als Religionslehrer und Pastor an der Kodaikanal International School in Indien. Sein Vikariat absolvierte er in Hamburg und Minneapolis (USA). Dedekind hat am Evangelisch-lutherischen Missionsseminar in Hermannsburg Theologie studiert, nachdem er bereits eine Ausbildung zum Hotelfachmann abgeschlossen hatte. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Der Propst hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Er wird für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer ganzen Stelle. Letzteres gilt nur für die Propstei Braunschweig; in allen anderen Propsteien der Landeskirche ist das Propstamt mit einer halben Gemeindepfarrstelle verbunden.

Die Wahlordnung sieht vor, dass die Kandidaten im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen der gesetzlichen Zahl der Synodalen gewinnen müssen, um gewählt zu sein. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, ist ein zweiter Wahlgang nötig. Gewählt ist dann, wer die höchste Stimmenzahl der Anwesenden auf sich vereinigt, mindestens jedoch ein Viertel der Stimmen der gesetzlichen Zahl der Synodalen. Die Propsteisynode Braunschweig umfasst 50 Personen; die notwendige Mehrheit im ersten Wahlgang beträgt demnach 26 Stimmen.

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