Projekt HospizZentrum: »Bürgerbeteiligung ist uns wichtig« – Ein ansprechender Name wird gesucht

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„Wie soll das Baby heißen?“ Eltern überlegen oft lange hin und her. Der Name soll nicht zu lang sein, sich gut aussprechen lassen, positive Assoziationen wecken. Oft erinnern sie sich noch nach Jahren an diesen schwierigen Prozess der Namenssuche.

„Wie soll es denn heißen?“ Das fragt sich seit geraumer Zeit der Vorstand des Hospizvereins. Auch wenn das Haus erst in zwei Jahren eröffnet wird, braucht es demnächst einen Namen. „Uns ist wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern das zukünftige Hospiz jetzt schon ein Stück näher zu bringen“, erläutert Dagmar Ammon. „Die öffentliche Beteiligung an der Namensfindung könnte dazu beitragen.“

Von dieser Idee sind viele angetan – gerade auch die, die der Vorstand auf eine Mitarbeit in der Jury anspricht. Volkmar Schmuck, ehemals Klinik-Seelsorger und über viele Jahre im Verein engagiert: „Als Gründungsmitglied fühle ich mich der Hospizarbeit seit jeher verbunden. Die Perspektive, auch ein stationäres Hospiz zu haben, hat mich von Anfang an begleitet. Damit wird die Hospizidee in der Bevölkerung deutlich präsenter – und die ambulante Hospizbegleitung erfährt gleichzeitig eine Aufwertung.“

Landrätin Christiana Steinbrügge: „Der Hospizverein trägt seit Jahren zur Verbesserung der Situation sterbenskranker Menschen und ihrer Angehörigen bei. Frauen und Männer leisten mit ihrem Einsatz einen wertvollen Dienst in unserer Region. Mit einem Hospiz werden noch bessere Möglichkeiten geschaffen, dass Menschen ihre letzte Zeit möglichst selbstbestimmt und sinnerfüllt leben können. Das berührt mich zutiefst und erfüllt mich mit Hochachtung.“

Ulrike Jungkurth freut sich: „Als gebürtige Wendesserin kann ich mir kaum eine bessere und sinnvollere Nutzung für das schöne Gutshaus vorstellen. Es ist ein großer Segen für schwerkranke Menschen und deren Angehörige, dass ein solches Haus entsteht, in dem die Betroffenen umfassend begleitet, getröstet und umsorgt werden können. Aus meiner beruflichen Tätigkeit in einem Senioren- und Pflegeheim weiß ich, wie wichtig es ist, die Menschen auf ihrem letzten Weg herzlich und zugewandt zu begleiten.“

Professor Dr. Christoph Helm, auch ein Gründungsmitglied des Vereins: „Ich möchte die aufopferungsvolle Arbeit dieses Vereins, der der christlichen Nächstenliebe verpflichtet ist, bei dem jetzt anstehenden Prozess nach Kräften unterstützen. Ich freue mich sehr, dass durch das Gutshaus in Wendessen optimale Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden können.“

Spontan sagte auch Bürgermeister Thomas Pink seine Mitarbeit in der Jury zu. Annette Werthmann ist für die Gruppe der Vereinsmitglieder dabei und Renate Winke für die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen.

„Wir hoffen auf viele Zuschriften und sind gespannt, welchen Namen die Jury uns vorschlagen wird“, sagt Vorständin Ulrike Jürgens. „Mehr als der Preis wird sicherlich ein Anreiz sein, sich an der Namensgebung für das Hospiz beteiligt zu haben. Und über die eingereichten Vorschläge erfahren wir etwas mehr über die Vorstellungen, die die Bürgerinnen und Bürger mit „ihrem“ Hospiz verbinden.“

Bis zum 15. August können alle, die ihren Wohnsitz in Stadt oder Landkreis Wolfenbüttel haben, ihre Namens-Vorschläge abgeben: per Mail an info@hospizverein-wf.de oder per Post an Hospizverein Wolfenbüttel e.V., Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel. Die Regelungen sind im Einzelnen nachzulesen unter www.hospizverein-wf.de; hier steht auch ein Kupon zum Download zur Verfügung. Dem Einsender oder der Einsenderin des ausgewählten Namens winkt ein Wolfenbüttel-Gutschein über 100 Euro. Falls der Namensfavorit mehrfach eingereicht wird, entscheidet das Los.

Quelle: Presseinformation des Hospizvereins

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