Programm für 2021 vorgestellt

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Die Programme vom „Netzwerk 2021“ und den „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima (EuAW)“/Region Braunschweig haben Bodo Walther (Arbeitskreis Japan) und Paul Koch (EuAW/BS) in der Sendung „Sozial Spezial“ vorgestellt. Wolfgang Altstädt (Radio Okerwelle) wollte zunächst wissen, was unter dem „Netzwerk 2021“ zu verstehen ist. In der insgesamt fast einstündigen Sendung (mit Musik) erklärten Paul Koch und Bodo Walther gerne die Zusammenhänge. Sie erklärten, dass der Arbeitskreis Japan und die EuAW/BS zwei von derzeit insgesamt 10 regionalen und überregionalen Initiativen sind, die sich mit den Themen 35 Jahre Tschernobyl und 10 Jahre Fukushima, aber auch mit Olympia 2021 beschäftigen.

Die Auftaktveranstaltung vom Netzwerk 2021 wird am 09.03.2021 in Berlin als „Hybrid-Veranstaltung” (teils Präsenz, teils Online) stattfinden. Der Titel der Veranstaltung lautet: „Warum Tschernobyl und Fukushima noch lange nicht vorbei ist…“

Die Auftaktveranstaltung der EuAW/BS ist für den 01. März im Rathaus von Schöppenstedt mit der Fukushima-Foto-Ausstellungs-Vernissage vorgesehen – sofern dies mit den dann geltenden Corona-Regeln zu vereinbaren ist.

Am Fukushima-Jahrestag (11.03.) wird dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Petition übergeben mit dem Titel: „Gegen die Verharmlosung zu Fukushima und Olympia 2021“. Die Petition bezieht sich auf die Pressemitteilung des BfS vom 9.3.2020 zum bevorstehenden Fukushima-Jahrestag im Zusammenhang mit den geplanten Olympischen Spielen in Tokyo und Umgebung. Das BfS attestierte damals: „Kein erhöhtes Risiko für Sportler“, die in Japan an den Wettkämpfen teilnehmen werden. Daraufhin schrieben Paul Koch, Bodo Walther, Eleonore und Wolfgang Bischoff einen offenen Brief an das BfS.  Quasi als Unterschriftenliste wurde die Petition angestoßen, die inzwischen über 300 Unterzeichner gefunden hat. Mehr als die Hälfte der Unterzeichner sind Japaner*innen.

Alles über den „Offenen Brief“ und der Petition „Gegen die Verharmlosung“ ist hier zu finden:

https://akjapan.home.blog/2018/12/30/aktuelles-aus-dem-arbeitskreis-japan/.

Die weitere Planung im März steht unter der Corona-Unsicherheit. Deshalb wiesen Paul Koch und Bodo Walther am Ende der Sendung darauf hin, dass einige Veranstaltungen im Online-Format stattfinden werden oder vielleicht verschoben werden müssen.

Über das aktuelle Programm kann man sich aber immer aktuell im Internet orientieren:

https://zwanzigeinundzwanzig.wordpress.com/ und https://zukunftdanach.wordpress.com/. Auskunft erteilt auch Paul Koch 0152 – 31 76 84 42  * paul.koch47@gmx.de und Bodo Walther  0151 – 28 73 81 40  * bodowalther@gmx.net.

Foto:
Von Links: Bodo Walther (Arbeitskreis Japan) und Paul Koch (EuAW/BS) währen der Sendung „Sozial Spezial“ / Radio Okerwelle. über die Planungen zu den Jahrestagen 35 Jahre Tschernobyl und 10 Jahre Fukushima.
Foto: Wolfgang Altstädt, Radio Okerwelle

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