PM der Sportpolitischen Sprecherin der SPD Fraktion im Nd. Landtag

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Kreiser: Einstellung des Trainings- und Wettkampfbetriebs in Niedersachsen richtiger Folgeschritt

 

Der Landessportbund hat den Sportvereinen und Landesfachverbänden die Empfehlung ausgesprochen, eine sofortige Einstellung des Trainings- und Wettkampfbetrieb – zunächst bis zum 19. April 2020 – vorzunehmen. Darüber hinaus wurde eine Absage beziehungsweise Verschiebung sämtlicher Aktivitäten und Veranstaltungen empfohlen. Vorausgegangen ist die Beschlussfassung der Niedersächsischen Landesregierung, den Schul-, Kita- und Hortbetrieb aufgrund des Coronavirus einzustellen.

Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dunja Kreiser, begrüßt die Empfehlung des Landesportbundes ausdrücklich: „Um seiner gesellschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Bedeutung gerecht zu werden, muss der Sport seine Vorbildfunktion auf allen Ebenen aktiv wahrnehmen. Das gilt sowohl für den professionell organisierten Sport als auch für den Breitensport. Der Gefahr einer Beschleunigung der Ausbreitung des Coronavirus kann nur angemessen begegnet werden, wenn die einzelnen Verbände und Ligen in den verschiedenen Sportarten gemeinsam und entschlossen vorangehen.“

Ebenso wie der Landessportbund und die darin organisierten Sportverbände sieht die SPD-Landtagsfraktion in der Empfehlung einen notwendigen Schritt, um sowohl den Sport als auch die Gesellschaft vor schlimmen Folgen zu schützen. „Natürlich ist die Einstellung des Sportbetriebs ein großer Einschnitt für Verbände, Vereine, Sportler, Mitarbeiter und Fans“, so die SPD-Politikerin Kreiser und fügt an: „Doch auch wenn die finanziellen Folgen für die einzelnen Beteiligten teilweise gravierend ausfallen werden, kann es in der aktuellen Situation keine Alternative sein, einfach weiterzuspielen und leichtfertig Menschenleben aufs Spiel zu setzen. Auch um folgende Spielbetriebe zu sichern und den Sport mittel- und langfristig handlungsfähig zu halten, kommen wir leider um diese kurzfristigen Einschränkungen nicht herum“.

Wie die gesamte Gesellschaft und jeder Einzelne müsse auch der Sport seinen Beitrag leisten, um die Folgen des Virus möglichst gering zu halten und die Gesellschaft sowie vor allem ältere Menschen beziehungsweise Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Aus diesem Grund sei die Empfehlung des Landessportbundes in der aktuellen Situation absolut notwendig und folgerichtig, so Kreiser weiter

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