Neue Allgemeinverfügung: Polizei fährt Streife

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Inzwischen gilt die neue Allgemeinverfügung zu Handel, Gaststätten, Spielplätzen, und Versammlungen im Freien. So dürfen Restaurants zum Beispiel nur noch bis 18 Uhr öffnen. Jetzt steht auch fest, dass die Polizei die Kontrolle ab sofort übernimmt.

„Wir haben da keinen Spielraum“, macht Melanie aus dem Bruch, Leiterin der Polizeistation in Lehre deutlich: „Jeder sollte sich bewusst sein, dass ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung eine Straftat darstellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.“ Sie appelliert daher dringend an alle, sich an die Verfügung zu halten und am besten einfach Zuhause zu bleiben. Übergangsfristen oder Ausnahmen wird es nicht geben.

„Wir wissen, dass die Situation für unsere Gewerbetreibenden momentan auch so schon mehr als schwierig ist, aber natürlich müssen auch wir uns an die Vorgaben halten“, betont Gemeindebürgermeister Andreas Busch. Um die Unternehmerinnen und Unternehmer im Gegenzug zumindest etwas unterstützen zu können, sollen Alternativen wie Lieferdienste künftig auf der gemeindlichen Homepage gesammelt werden und auch für die Unternehmen selbst sollen Informationen über finanzielle Entlastungen, Kredite oder Zuschüsse zusammengetragen werden.

Die Kameradinnen und Kameraden der Gemeindefeuerwehr unterstützen den Krisenstab. Mit einem mit Lautsprechern bestückten Feuerwehrfahrzeug werden sie ab heute durch die Ortschaften der Gemeinde Lehre fahren und einen von Gemeindebürgermeister Andreas Busch eingesprochenen Text abspielen. Hierin werden die Menschen aufgefordert, die Verhaltensregeln zu beachten und sich nach Hause zu begeben.

Foto: Gemeinde Lehre, Gewerbetreibende in der Gemeinde müssen jetzt mit Kontrollen rechnen.

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