Lukanic besucht die “Rotkreuz-Kurve”

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Wolfenbüttel. Zu einem intensiven Arbeitsbesuch war dieser Tage Ivica Lukanic zu Gast beim Roten Kreuz am Exer. Der Stadtbaurat von Wolfenbüttel, der sich nächstes Jahr als perteiloser Kandidat um die Nachfolge von Bürgermeister Thomas Pink bemüht, ließ sich über mehrere Stunden die Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes zeigen. Die Führung durch das Integrations- und Therapiezentrum (ITZ), die Zukunftsfabrik und das Solferino übernahmen dabei Horst Kiehne und Heike Kanter vom Kreispräsidium sowie der Vorstand des Kreisverbandes, Andreas Ring, und Thomas Stoch als sein Stellvertreter.

“Wir freuen uns generell über Interesse an unserer Arbeit”, unterstrich Ring in seiner Begrüßung am Rande der “Rotkreuz-Kurve”. Damit ist ein Bereich der ehemaligen Kaserne am Exer gemeint, in dem ganz viele Aktivitäten dieser Wohlfahrtsorganisiation gebündelt sind: Vom ITZ über das Solferino bis zum Jugendrotkreuz, vom DRK-Ortsverein über die Kleiderkammer bis zur Bereitschaft und dem Katastrophenschutz.

Dass in Kürze der Startschuss für ein weiteres Großprojekt fallen wird, berichteten die Präsidiumsmitglieder mit erkennbarem Stolz: Nach jahrelangen Planungsarbeiten geht im März nächsten Jahres der Neubau des DRK-Campus los, und zwar auf der anderen Seite der Mascheroder Straße. Mit eher ergebenem Schmunzeln hingegen berichtete Ring von den Erfahrungen mit der Denkmalpflege, als es vor Jahren darum ging, den ehemaligen Hubschrauber-Hangar in das schmucke ITZ umzubauen.

Nicht nur diese baulichen Aspekte interessierten den Stadtbaurat. Besonders beeindruckt zeigte er sich von dem integrativen Ansatz, über den Thomas Stoch aus dem Bereich der DRK-inkluzivo gGmbH berichtete: “Wir bieten bewusst keine Werkstätten an”, hatte der Geschäftsführer erläutert, “sondern legen mehr Wert auf die individuelle Eintwicklung der Menschen mit Beeinträchtigungen.”

“Mich hat absolut beeindruckt, was hier oben alles geleistet wird”, erklärte Lukanic später. “Und zwar nicht nur an täglicher Arbeit, sondern vor allem an Initiativleistung zum Aufbau neuer Projekte – zum Beispiel die Errichtung des ITZ.” Der Stadtbaurat bezeichnete es als “enorm”, wie es innerhalb von zehn Jahren nach Fertigstellung gelungen sei, ein umfassendes Angebot für alle Lebensbereiche der Kinder mit Beeinträchtigungen zu schaffen.

Am Ende seines Besuches war Lukanic sicher, dass es eine ganze Reihe von Projekten gibt, die sich im Zusammenspiel zwischen Stadt, Landkreis und dem Roten Kreuz verwirklichen ließen. “Das war und ist künftig elementar für mich: Diese enge Verzahnung zwischen diesen Partnern.”

Foto: Ergiebiger Gedankenaustausch beim Rundgang durch die “DRK-Kurve” (von links): DRK-Vorstand Andreas Ring, Stadtbaurat Ivica Lukanic und Thomas Stoch, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo gGmbH.  Foto: DRK

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