James Rizzi-Ausstellung in der Galerie Jäschke

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Ein Bericht von Hans Witzgewitz

Die Idee des RIZZI-Hauses am Ackerweg entstand 1997 und während des Magnifestes zwei Jahre später erfolgte die Grundsteinlegung auf dem Gelände des ehemaligen Marstalls.

Im Gegensatz von dem von ihm bewunderten Friedrich Stowasser (besser bekannt unter dem Pseudonym Friedensreich Hundertwasser) hatte Rizzi keinen architektonischen Hintergrund und es war ein Glücksfall, dass der Braunschweiger Konrad Kloster als Architekt für dieses Bauwerk gewonnen werden konnte.

Das ist in erster Linie dem Galeristen Olaf Jäschke zu verdanken, der ,it viel Einfühlungsvermögen und diplomatischem Geschick die nötigen Kontakte herstellte, Hindernisse aus dem Weg räumte und das Projekt vom Lehmmodell bis zur Fertigstellung betreute.

Zur Zeit läuft in der Galerie Jäschke eine Rizzi-Aisstellung, als zweiter Höhepunkt nach der Verissage gab es am 8.10. um 19 Uhr einen Vortrag von Konrad Kloster zum Bau des Hauses. Um den corona-bedingten Abstand einhalten zu können, konnte nur eine limitierte Anzahl von Zuhörern dem interessanten Vortrag lauschen, der vom Galeristen persönlich eingeleitet wurde.

Danke Olaf!“ Der Architekt übernahm und stellte schmunzelnd fest, dass sein Freund Jäschke schon den halben Vortrag vorweggenommen hatte. Natürlich konnte Konrad Kloster noch genügend erzählen. „Glauben Sie mir, heutzutage wäre ein solches Bauwerk mitten in der Innenstadt nicht mehr möglich!“ Damals sei es schon schwierig genug gewesen, als künstlerische Ideen und Vorstellungen eines Amerikaners auf deutsches Bauordnungsrecht stießen. Aber alle Probleme wurden irgendwie gelöst und deshalb gibt es heute fröhliche Gesichter im Magni-Viertel, jedenfalls auf der Fassade des Happy-RIZZI-Hauses.

Die Ausstellung in der Galerie endet mit dem dritten und ultimativen Highlight, der Vorstellung der diesjährigen Lions-Weihnachtskugel während der Finissage am 24.Oktober, die um 14 Uhr beginnt.

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