Info-Gespräch in der Kupfermühle

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Pressemeldung:

Auf Einladung von Familie Brandes, fand in idyllischer Atmosphäre ein Informationsaustausch mit Teilen der CDU-Kandidaten statt. Dabei war u.a. zu erfahren, dass bei den Bewohnern der Kupfermühle der Eindruck besteht, ihre Anfragen an die Gemeinde Erkerode und die damit verbundenen Sorgen würden nicht Ernst genommen.

Ein Hauptthema ist der Schulweg der Kinder und hier insbesondere die fußläufige Anbindung zu den Bushaltestellen. Gerade in der dunklen und feuchten Jahreszeit ist dieser besonders erschwert. Der kürzeste Weg beträgt rund 700 Meter und muss großteils auf unbeleuchteten und unbefestigten Wegen zurückgelegt werden. Leider wurde die Thematik und der bereits geführte Schriftverkehr mit der Gemeinde den Ratsmitgliedern nicht zur Kenntnis und Beratung übergeben. Ein nicht akzeptabler Vorschlag der Gemeinde war, so Familie Brandes, die Kinder über die Zuwegung zur Kupfermühle, den Pfad zur Lindenallee, durch die Lindenallee und schließlich über die Kommendestraße gehen zu lassen. Wegstrecke bis zur Bushaltestelle ca. 1200 Meter, ebenfalls weitestgehend unbeleuchtet.

Zur Problemlösung wurden unterschiedliche Varianten, wie beispielsweise eine Wegebefestigung und Beleuchtung des Weges entlang der Wabe, oder eine Bedarfshaltestelle auf Höhe der Zuwegung zur Kupfermühle an der Landesstraße zwischen Kreisel und Neuerkerode angesprochen. Karsten Ansorge wird dazu einen Antrag für den Gemeinderat formulieren, um dass Thema mit entsprechender Gewichtung in diesem Gremium vortragen zu können.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Renaturierung der Wabe bis zur Voigtsmühle im Rahmen des Hochwasserschutzes. Seitens der Anwohner bestehen Bedenken, weil es durch die geplanten Maßnahmen zu Überschwemmungen auf dem Grundstück kommen kann. Außerdem befürchtet man, dass durch den geplanten Natur- und Landschaftsschutz genau das Gegenteil erreicht wird. Momentan tummeln sich Waschbären, Wildschweine, Rehe, Baummarder, Kammmolche und diverse andere Tierarten in diesem Bereich. Wenn der Bereich mit schweren Baufahrzeugen bearbeitet und verändert wird, ist auch von einer Veränderung des Tierbestandes auszugehen. Ebenfalls Auch die touristische Erschließung durch Fußgänger und Radfahrer wird sich negativ auswirken. Eine bestehende Naturidylle würde der Umgestaltung zum Opfer fallen. Unterstützung wurde durch das CDU-Team zugesagt.

Die Aussage von Mitbewerbern, den Charakter eines Gebirgsbaches wieder herstellen zu wollen ist geradezu absurd, da Gebirgsbäche wild und brausend fließen und nicht mäandernd dahinfließen. Ein deutlicher Widerspruch.

Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken wurde ein schöner Nachmittag verlebt. Vielen Dank an Familie Brandes.

Foto: v.l.n.r. Arnold Brandes, Melanie Brandes, Torsten Brandes, Henning Niemeier, Ulrike Wöhler, Karsten Ansorge

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