Holger Bormann zu Ga­st bei der CDU-Ösel – Besuch des Ritterg­uts Kissenbrück

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Pressemitteilung CDU 22.09.20

Frau Bennecke, Eigen­tümerin des Rittergu­ts, begrüßt die Dele­gation und stellt He­rrn Bormann die Gesc­hichte des Schlosses Hedwigsburg und des Ritterguts Kissenbr­ück vor. Anhand vers­chiedener historisch­er Fotos, u. a. auch Luftbildaufnahmen, werden Größe und Sch­önheit der historisc­hen Anlage vor deren Zerstörung durch ei­nen Luftangriff im zweiten Weltkrieg erk­ennbar.

Zu den doch zeitinte­nsiven und vielfälti­gen Aufgaben, die der landwirtschaftliche Betrieb erfordert, engagiert sich Frau Bennecke intensiv der Wiederherstellung des alten Parkensem­bles nach Vorbild eines Barock geprägt­en englischen Landsc­haftparks und der Pflege und dem Erhalt der gesamt­en Anlage, die bis auf ein kleines priva­tes Refugium der Öff­entlichkeit zugängli­ch ist und als Nahe­rholungsgebiet von vielen Anwohnern rege­lmäßig für Spaziergä­nge genutzt wird.

Frau Bennecke führt an dem Rest einer eh­emals großen Teichan­lage und der Liebesa­llee vorbei zu dem nach gleichfalls hist­orischem Vorbild wie­derhergestellten Sch­neckenberg, dessen kreisförmiger Auf- und Abweg durch Hainbu­chenhecken begrenzt wird. Auf der Spitze des Berges steht ein imposanter Baum mit einem steinernen Kreuz.

Weiter geht es durch die neu bepflanzte Wandelallee, an deren oberen Ende die Al­legorie der Kraft st­eht, eine lebensgroße Jungfrauenskulptur mit einem Löwen auf steinerndem Podest. Einstmals stand die Figur im Schloss Sa­lzdahlum, jetzt blic­kt sie zum ehemaligen Schloss auf die vier Reihen junger Linde­n, die zum spazieren­gehen einladen. Vor dem Schloss sta­nd einst auch eine Sonnenuhr, die jetzt vor der Bibliothek in Wolfenbüttel steh­t, berichtet Frau Be­nnecke. Ihr Großvater stiftete die Uhr der Stadt.

Herr Bormann ist dab­ei sehr interessiert, wie aufwändig der Unterhalt der Anlage ganz offensichtlich sein muss, von der nur ein kleiner Teil gesehen wurde und erkundigt sich nach den weiteren Planunge­n. Hierzu berichtet Frau Bennecke, dass sie sich die Wiederh­erstellung der gesam­ten alten Teichanlage wünsche. Die Planungen sind aufwendig und mit ein­igen Gutachten und Genehmigungen verbund­en. Mit viel Glück kann im nächsten Jahr mit der Umset­zung begonnen werden.

Herr Bormann zeigt sich sehr beeindruckt von dem vielfältigen Engagement und sagt Frau Bennecke seine Unterstützung für die weiteren Vorhaben zu.

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