Gewalt hinterlässt Spuren

0
78

Jedes Kind hat ein Recht darauf, frei von Gewalt aufzuwachsen. Trotzdem ist Gewalt für viele Kinder bis heute alltäglich. Daher wird zu diesem Thema im gesamten April auf der Homepage der Gemeinde Lehre eine digitale Fotogalerie unter der Rubrik „Freizeit und Kultur“, Unterpunkt Ausstellung, zu sehen sein.

Die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ versammelt aufrüttelnde Fakten zum Thema Gewalt in der Erziehung. „Sie macht insbesondere auf wenig beachtete Formen von Gewalt aufmerksam, wie etwa psychische Misshandlung, und erklärt, welche verheerenden Folgen häufige Gewalterfahrungen für Kinder haben können“, so Hannelore Hesse, die sich für Unicef auch in der Gemeinde Lehre engagiert und die Ausstellung angeschoben hat.

Aufgrund der Corona-Situation ist momentan keine Ausstellung im Rathaus möglich, daher soll die Ausstellung digital auf der Homepage der Gemeinde Lehre stattfinden. „Wir müssen in diesen Zeiten neue Wege gehen. Nachdem wir vor dieser Pandemie zusätzlich zur Ausstellung im Rathaus einen Online-Auftritt organisiert hatten, wird nun auf der Homepage die Ausstellung mit dem Hinweis auf Gewalt erfolgen“, so Gemeindebürgermeister Andreas Busch zu der neuen digitalen Ausstellung.

Wie sich UNICEF weltweit zum Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, wird an Programmen aus Niger, Bolivien, Jordanien und von den Philippinen gezeigt. Außerdem macht die Ausstellung deutlich, was jeder Einzelne auch in Deutschland tun kann.

Die Ausstellung ist Teil der UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt. Mit der Kampagne will UNICEF Deutschland das Bewusstsein für alltägliche Gewalt gegen Kinder schärfen. Dass Gewalt niemals hingenommen werden darf, muss als Daueraufgabe für die ganze Gesellschaft verstanden werden.

Bild: (Quelle Unicef Deutschland) Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“

Werbung