Gedenkfeier zum Gefecht bei Ölper im “Corona-Modus”

0
83
Braunschweig. Wie hätte Friedrich Wilhelm, der „Schwarze Herzog“, vor über 200 Jahren auf die Auswirkungen einer Pandemie im Hinblick auf das Gefecht bei Ölper reagiert? Wäre der Marsch aus Halberstadt überhaupt möglich gewesen? Konnten die Westphalen eine andere militärische Strategie wählen? Szenarien, die vielfältige Interpretationen zulassen.
Am Freitag, dem 1. August, hatten sich unter strenger Einhaltung der Corona-Regelungen zehn Teilnehmer zur traditionellen Gedenkfeier am Obelisken in Ölper eingefunden.
Das Herzoglich-Braunschweigische-Feldkorps war durch den ersten Vorsitzenden Thomas Musahl und Schatzmeister Andre Kolars vertreten. Begleitet wurden sie von zwei Grenadieren des 2. Westfälischen Linienbataillons, dargestellt von Martin und Matthias Andrezejewsky. Wenige Gäste wohnten der Feier bei.
“Das Gedenken wird auch in Corona-Zeiten aufrechterhalten, wobei wir den Beschränkungen folgen. Wir danken für das Verständnis des gesamten Feldkorps und seinen Gästen. Gleichzeitig freuen wir uns, die Traditionsveranstaltung 2021 wieder im großen Rahmen begehen zu können,” so Musahl.
Fotos: Andreas Meißler
Titelfoto: An der Gedenkfeier am Obelisken in Ölper nahmen teil (v. l.) Thomas Musahl, Matthias Andrezejewsky, Martin Andrezejewsky und Andre Kolars.
BU. Andre Kolars (r.) vom Feldkorps bei seiner Ansprache.

Werbung