Flucht über die Autobahn: Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt

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Braunschweig, Hauptbahnhof 08.11.2020, 09.25 Uhr

Die Polizei beobachtete, wie zwei Personen einen abgestellten Zug besprühten. Diese ergriffen die Flucht und liefen zu Fuß über die A 39. Ein 23-Jähriger konnte festgenommen werden.

Am Sonntagvormittag verschafften sich zwei junge Männer Zutritt zu einem umzäunten Gelände nahe des Hauptbahnhofs, wo Nahverkehrszüge regelmäßig bis zur nächsten Inbetriebnahme abgestellt werden.

Die Polizei beobachtete die beiden Personen, wie sie eine Triebwageneinheit besprühten. Nach ihrem Entdecken ergriffen die beiden Sprayer fußläufig die Flucht, die sie auch über die befahrene A 39 führte. Zu einem Unfall mit den Flüchtenden kam es jedoch nicht.

Nach Überqueren der Autobahn konnten Polizeibeamte einen 23-Jährigen festnehmen, ein Zweiter flüchtete in einen angrenzenden Kleingartenverein.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig beantragte noch am Sonntag die Durchsuchung des genutzten Fahrzeugs und der Wohnung des 23-Jährigen. Das Amtsgericht folgte dem Antrag und erließ den Durchsuchungsbeschluss. Die Polizei fand unter anderem mehrere Behältnisse mit Spraydosen und beschlagnahmte sämtliche Beweismittel.

Die dauerhaft eingerichtete Ermittlungsgruppe Graffiti der Polizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Sollten Fahrzeugführer durch das plötzliche Überqueren der A 39 durch die beiden Flüchtenden gefährdet worden sein, so werden diese gebeten, sich im Polizeikommissariat Süd unter 0531/476-3515 zu melden.

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