Falschparker schlägt auf Polizeibeamte ein

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Braunschweig, Bohlweg, 05.09.2020, 13.30 Uhr

Am Samstag ahndeten Beamte des Polizeikommissariats Mitte mehrere Parkverstöße auf dem Bohlweg. Während sie das taten, kehrte einer der Fahrzeugführer zu seinem Auto zurück, entfernte den Hinweiszettel der Polizeibeamten und ging wieder.

Die Polizisten wiesen den Mann darauf hin, dass er sein Auto entfernen muss. Dieser entgegnete jedoch, dass er ja jetzt für den Parkplatz bezahlt hätte.

Er wurde nun belehrt, dass dies nicht der Fall sei und er nun fahren müsste. Der Mann sagte, dass er der Aufforderung sofort nachkommt, er aber zuvor noch seine persönlichen Gegenstände aus einem nahe liegenden Restaurant holen müsse.

Dies wurde ihm von den Polizisten zugestanden.

Als der Mann nach mehreren Minuten nicht zurückkam, betraten die Beamten ebenfalls das Restaurant. Der Fahrzeugführer hatte sich zu seiner Begleiterin an den Tisch gesetzt und begann gerade seine Mahlzeit zu verzehren.

Darauf angesprochen sagte er, dass er zuerst in Ruhe essen werde. Die Begleiterin des Mannes beschwerte sich lautstark über das Erscheinen der Polizeibeamten.

Die Polizeibeamten forderten den Mann nun auf sich auszuweisen. Dies verweigerte er. Nach einiger Zeit und mehreren Aufforderungen stand er auf und drängte sich an den Beamten vorbei aus dem Lokal.

Weiterhin ignorierte er die Polizeibeamten und fragte, ob sie sich mit ihm schlagen wollen.

Als diese ihn am Arm festhielten, um ihn nach Ausweisdokumenten zu durchsuchen, schlug er sofort mehrfach mit den Fäusten und dem Ellenbogen zu. Später trat er auch nach den Beamten.

Die Polizei war gezwungen Pfefferspray und einen Einsatzstock einzusetzen, um den Mann zu fixieren.

Nachdem der Mann sich beruhigt hatte, konnte seine Identität festgestellt werden.

Es handelte sich um einen 24-jährigen Hannoveraner.

Nachdem sämtliche Daten erfasst waren, wurde ihm ein Platzverweis für die Innenstadt ausgesprochen.

Den Mann erwarten nun Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, versuchter Nötigung, falscher Namensangabe und Beleidigung.