Einsatz in Lucklum

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Heiße Getränke für ausgekühlte Feuerwehrmänner

Das DRK versorgt die Einsatzkräfte bei einem Großbrand in eisiger Nacht.

 

Wolfenbüttel. Beim Großbrand auf dem Gelände des Ritterguts Lucklum in der Nacht zum Samstag waren auch elf Helfer des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel im Einsatz. „Die Feuerwehr bat uns um die Versorgung von 80 Personen mit Kalt- und Heißgetränken“, berichtet Dirk Jürges, der Leiter der Schnellen Einsatzgruppe (SEG).

Diese Anforderung stellte sich als dringend erforderlich heraus, denn nicht nur dauerte der Einsatz von Mitternacht bis in die Morgenstunden. Vielmehr bereitete die Mischung aus kaltem, schneidendem Wind und Sprühnebel von Löschwasser den Feuerwehrmännern eine harte Zeit. Das Großaufgebot der Feuerwehren aus Braunschweig, Erkerode-Lucklum, Veltheim und Evessen mit Verstärkung aus Sickte und Dettum kämpfte insgesamt vier Stunden gegen das Feuer. Einige Brandnester flammten durch den böigen Wind immer wieder auf.

Im Morgengrauen entschied das DRK darum, den Feuerwehrkräften nicht nur heiße Getränke anzubieten, sondern auch Verpflegung vorzubereiten. Gerade jene Männer, die unter Atemschutz immer wieder ein Gerüst an der Fassade des brennenden Hauses erklimmen mussten, waren in den Pausen sehr dankbar für diese Unterstützung.

Nach dem Einrücken der DRK-Gruppe gegen 5.30 Uhr äußerte sich der SEG-Leiter insgesamt sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit von DRK und Feuerwehr war wieder sehr gut.“ Bei dem Brand kamen keine Personen zu Schaden, das Dachgeschoss des ehemaligen Forsthauses des Ritterguts allerdings brannte völlig aus. Eine genaue Höhe des Schadens wurde noch nicht bekanntgegeben, aber der geplante Umzug einer Waldorf-Kita in das zerstörte Gebäude wird jetzt erstmal nicht stattfinden können.

BU: In den Pausen waren die Feuerwehrkräfte ganz froh über die Bewirtung durch den DRK-Kreisverband. Foto: Feuerwehr

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