Dunja Kreiser und Olaf Scholz sprachen über die Zukunft der Arbeitswelt

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Pressemeldung:

Wie gestaltet man den Wandel in der Arbeitswelt so, dass niemand abgehängt wird? Wie können Produktionsabläufe umstrukturiert werden, um klimaschonender zu wirtschaften? Wie kann sichergestellt werden, dass Deutschland seine Chancen nutzt, Innovationen und Sicherung von Arbeitsplätzen zu vereinen? Über diese Themen sprachen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und SPD-Bundestagskandidatin Dunja Kreiser mit Vertretern von Gewerkschaften und Betriebsräten in Wolfsburg.

„Unser Ziel ist Vollbeschäftigung mit gerechten Löhnen“, fasste Kreiser eines der Kernziele der SPD zusammen. „Wir wollen dem Wandel der Arbeitswelt mit einem „Recht auf Arbeit“ begegnen; jeder solle die Möglichkeit erhalten, sich selbst weiterzuentwickeln.“ Neben dem Recht auf Arbeit gehört auch ein auskömmliches Einkommen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu den erklärten Zielen der Sozialdemokraten. Mit einer Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde, der Abschaffung von sachgrundloser Befristung und der Schaffung eines Bundestariftreuegesetzes soll dazu beigetragen werden, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse der Vergangenheit angehören. „Gute Arbeit verdient gute Löhne“, brachte Kreiser ihre Vorstellungen auf den Punkt.

Im Gespräch mit VW-Betriebsratschefin sicherte Kreiser ihre Unterstützung zu: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die VW-Standorte in der Region zu stärken und die Beschäftigung zu sichern. Die gesamte Braunschweiger Region profitiert enorm von Volkswagen, dies soll auch in Zukunft so bleiben. Es gehe nun darum, die Transformation hin zur neuen Mobilität aktiv zu begleiten. Speziell bei den geplanten Batteriefertigungsfabriken müsse man sicherstellen, dass die Wertschöpfung vor Ort stattfinde und nicht in Niedriglohnländer ausgelagert wird.

Kreiser: „Die SPD liefert im Gegensatz zu den meisten anderen Parteien Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen rund um die Arbeitswelt. Gemeinsam kann es gelingen, ein neues Kapitel der industriellen Produktion aufzuschlagen und die Transformation der Arbeitswelt als echte Chance für die Zukunft zu nutzen.“

BU: Mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz (3. v.r.) im Gespräch (von links): SPD-Landratskandidat Jan Fricke, Immacolata Glosemeyer, MdL, Daniela Cavallo, Volkswagen-Betriebsratschefin, Iris Bothe, Oberbürgermeisterkandidatin, Falko Mohrs, Bundestagsabgeordneter, und Bundestagskandidatin Dunja Kreiser, MdL.                                                                               Foto: Maurice Semella

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