CDU Braunschweig befragt die Bürger: Wie soll es mit dem Rathaus weitergehen

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Die CDU in Braunschweig hat ihre Serie zu mehr Bürgerbeteiligung und Befragung der Bürger fortgesetzt. Auf dem Schlossplatz lud ein Stand – mit Masken und Abstand – zu Befragung zum Thema Rathaus.

  Auch in Corona-Zeiten sucht die CDU das unmittelbare Gespräch mit den Braunschweigern: Vor dem Schloss ging es um die Frage, was mit dem inzwischen sehr in die Jahre gekommenen Rathaus-„Neubau“ am Bohlweg geschehen soll. Dieses architektonische Werk aus der Zeit des Brutalismus zeigt erhebliche Bauschäden.

Anlass war dabei die langfristige Anmietung der Ausweichfläche im Business Center III im BraWoPark durch die Stadt und der Antrag der CDU Ratsfraktion zur Durchführung eines Wettbewerbs für die Umgestaltung des Rathaus-Neubau Anfang diesen Jahres.

Gefragt wurden die Bürger nach ihren ganz persönlichen Eindrücken, Ideen und Hinweisen zum Thema.

Am häufigsten fand sich der Kommentar der Bürger wieder, dass der Rathausneubau das hässlichste Gebäude Braunschweigs sei. Eine generelle Ablehnung des Gebäudes zog sich wie ein roter Faden durch die Bürgermeinungen.

Antoinette von Gronefeld, die Koordinatorin der Aktion, berichtete angetan vom lebendigen Interesse der Passanten.

Daneben stellte der CDU Stand auch eine Abstimmung zur den aktuellen Alternativen zur Verfügung:

Sanierung – Abriss – Aufstockung

 

Das – gleichfalls nicht repräsentative – Ergebnis sah den Abriss mit 60% klar vorne, für eine Sanierung votierten 36% und für eine Aufstockung bloß 4%. Ein Zwischenergebnis präsentierte die CDU mit einem Symbolbild der Abstimmungsröhren.

Damit deckte sich das Ergebnis mit einer kurzen ersten Befragung in den sozialen Medien die vorausgegangen war.

 

Die CDU Braunschweig wird zu diesem und anderen Themen die Befragung und Beteiligung der Bürger auf kommunaler Ebene noch verstärken.

Zunächst sieht sich die CDU durch die Ergebnisse in ihren Forderungen nach einem hochkarätigen Ideenwettbewerb zum Rathaus bestärkt, um die städtebaulich beste Lösung für Braunschweig zu finden. Bereits 2008 hatte die CDU bei den ersten Schäden eine Initiativen zu Rückbau und Sanierung gestartet. Diese scheiterten jedoch vor allem an der Ablehnung durch die SPD.

 

2009 hatten drei renommierte Architekturbüros, darunter Giesler Architekten aus Braunschweig, bereits attraktive Entwürfe vorgelegt. Alle schlugen damals vor: Rückbau auf fünf Geschosse. So wäre der historische Turm des alten Rathauses auch wieder von Osten aus stadtbildprägend sichtbar.

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