Bürgermeister Busch setzt sich sehr star für die Öffnung von Autohof-Restaurants für LKW-Fahrer/innen

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Offener Brief an Weil & Althusmann

Lehre 25.11.20

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Stephan Weil,
sehr geehrter Herr stellvertretender Ministerpräsident Dr. Bernd Althusmann,

gestern vor einer Woche habe ich mich als Hauptverwaltungsbeamter der Gemeinde Lehre an Sie, als unseren Ministerpräsidenten bzw. stellvertretenden Ministerpräsidenten, hilfesuchend gewandt. Eine Antwort habe ich bisher nicht erhalten, lediglich das MW hat mir mitgeteilt, dass mein Begehr an das MS weitergeleitet wurde.

Ich kann Ihnen beiden versichern, dass mir bewusst ist was Sie und Ihre Beschäftigten aktuell leisten. Das würdige ich auch bei jeder Gelegenheit. Es ist jedoch für mich absolut unbefriedigend, dass man den Hilferuf eines Bürgermeisters in der Landeshauptstadt nicht hört.

Durch den Autohof in Wendhausen habe ich die Möglichkeit, mir ein Bild von der Situation der LKW-Fahrerinnen und -Fahrern zu machen. Und genau diese Berufsgruppe ist es, diese Menschen sind es, die mit am Herzen liegen. Genau diese Menschen scheinen nämlich keine große Lobby zu haben. Doch sie hätten es verdient, die Gründe will ich hier nicht wiederholen.

Schon während des ersten Herunterfahrens im Frühjahr habe ich mich für die Truckergemeinde eingesetzt. Ich hätte erwartet, dass Niedersachsen da anders reagiert und daraus gelernt hätte. Nun sind wir in der zweiten Welle und wieder hinkt unser Bundesland hinterher. Ihre Amtskollegen u. a. in Baden-Württemberg oder Hamburg können Ihnen zeigen, wie es geht.

Ich erwarte nicht, dass meiner Argumentation vollumfänglich gefolgt wird. Was ich aber von meiner Landesregierung erwarte, ist eine vernünftige Antwort, wenn ich mich in meiner Funktion so dringend an Sie wende.

Viele Grüße aus Lehre

Andreas Busch

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