Braunschweig wieder begehrt machen

0
140

Pressemeldung

Unternehmer fordern schnelle Maßnahmen für die Innenstadt als attraktive Einkaufs- und Erlebnisstadt

Braunschweig, 17. Juni 2021. Braunschweig atmet endlich wieder auf! Die Pandemie-Lage hat sich glücklicherweise deutlich verbessert: der Inzidenzwert sinkt kontinuierlich und liegt nun bei 3,2 (Stand: 17.Juni 2021) und somit deutlich unter dem Wert von 35, der weitere Lockerungen ermöglicht. Die Gastronomie wie auch der Einzelhandel haben bereits ihre Türen geöffnet. Wenn man allerdings durch die Innenstadt Braunschweigs geht, fällt einem auf, dass der Coronavirus seine Spuren hinterlassen hat. Der Leerstand im Einzelhandel ist unübersehbar. Darüber hat auch die Braunschweiger Zeitung am Dienstag, 15. Juni berichtet und dies ist auch dem Rat der Stadt bewusst, der ein Maßnahmenkatalog auf Basis des AAI-Impulspapiers erstellt und am 11. Juni 2021 im Wirtschaftsausschuss vorgestellt hat.

Auch die Unternehmer wollen mit anpacken – es herrscht Aufbruchstimmung. Zum Beispiel auch bei Alexandra Kinnen, Inhaberin der Damenboutique Svaneke fæshion: „Um meinen Laden herum haben einige Geschäfte geschlossen und sicher war die Coronakrise auch ein Grund dafür. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen jetzt mutig zu expandiere. So wie ich denken viele, es macht aber keinen Sinn, dass wir lauter Einzellösungen entwickeln. Wir – also die Unternehmer, Vermieter und die Stadt sollten gemeinsam an attraktiven und langfristig tragfähigen Lösungen arbeiten, um dem Leerstand in der Innenstadt begegnen zu können.“ Dr. Doris Skala-Gast, Unternehmerin und Kandidatin für den Rat der Stadt Braunschweig, greift genau dies auf: „Der zentrale Aspekt ist das Zusammenbringen aller entscheidender Akteure. Unternehmer, Vermieter und Stadt sollten sich zeitnah an einen runden Tisch zusammen setzen. Die Stadt übernimmt die Rolle des Moderators und Taktschlägers, der das Ganze koordiniert und vorantreibt – das wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Es ist nun an der Zeit groß zu denken.“ Oliver Schatta, Ratsherr und Wirtschaftspolitischer Sprecher, Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags und KfZ-Werkstattinhaber, fügt hinzu: „Ziel ist es, dass wir bald besser dastehen als vor der Corona-Krise. Neben einer Unterstützung bestehender Unternehmer kann ich mir auch vorstellen, dass wir für die Zukunft gezielt Fachgeschäfte für Braunschweig gewinnen, um dem Internet-Einkauf entgegen zu wirken.“

Eine wichtige Thematik, die sicher im Interesse aller Parteien ist und nicht bis zur Kommunalwahl im September aufgeschoben werden sollte. Die Stadt hat jetzt die Chance die Weichen für die Innenstadt zu stellen.

Fotograf: Sandra Stubbe

Werbung

Werbung