Begeisterte Zuhörer beim Gospel-Konzert in St. Ansgar

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Mitreißende Musik vom Braunschweiger Gospelchor

Es war ein absolut gelungener Abend, freuten sich die Organisatoren des Benefizkonzertes mit dem Gospelchor Braunschweig und seiner Band, das am vergangenen Samstag viele Menschen aus Wolfenbüttel und dem Landkreis in die katholische Kirche St. Ansgar lockte. Und der Weg sollte sich für sie gelohnt haben. Denn die Sängerinnen und Sänger, die ihre eigene Live-Band im Gepäck hatten, überzeugten mit dem Vortrag exzellent arrangierter Lieder. Einige davon stammten sogar aus der Feder des Chorleiters selbst, der in der norddeutschen Gospelszene einen etablierten Namen hat. Bis auf den letzten Platz war die Kirche gefüllt, in die die Mitglieder des Förderkreises Orgel noch eine ganze Reihe von zusätzlichen Stühlen gebracht hatten, um dem Besucherandrang gerecht zu werden.

Schon beim ersten Lied hatte der Chor die Zuhörer mitgerissen, die über den fest installierten Beamer auch projizierte Texte mitsingen konnten. Mit gefühlvollen Balladen, Traditionals und tanzbaren Rhythmen zeigten die Chormitglieder eindrucksvoll, dass sie die ganze Bandbreite der modernen Gospelmusik beherrschen. Besonders schwungvoll wurde es dann, als der wohl älteste Sänger mit seinen weit über siebzig Jahren einen grandiosen Sologesang präsentierte und damit auch den letzten Gast von seinem Platz riss. Der anschließende Begeisterungssturm der Zuschauer unterstrich noch einmal die erlebte Qualität der Musikdarbietungen. Wer mochte, konnte den Abend im Anschluss an das Konzert bei einem Glas Wein im Foyer gemütlich ausklingen lassen.

Am Ende des Tages freuten sich die Organisatoren über den Erlös der Veranstaltung: „Mit der Spende von 1.006 Euro haben die Besucher ihren Dank am Schluss großzügig zum Ausdruck gebracht“, berichtet Christian Peyerl vom Förderkreis Orgel und sagt allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank dafür. „Das Geld kommt direkt der Fertigstellung unserer Orgel in St. Ansgar zugute“, ergänzt er. Mittlerweile sind bereits über drei Viertel der benötigen 85.000 Euro zusammen gekommen, und die Fertigstellung rückt langsam in greifbare Nähe. Ergänzende Informationen sind auf der Homepage des Veranstalters zu finden: www.ansgarorgel.de.

Foto: Christian Peyerl

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