Bedeutung der Heimatpflege

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Pressemitteilung

Heimatpfleger leisten wichtige Arbeit – auch für die Zukunft

Oesterhelweg und Schäfer besuchen Horst Michler in Werlaburgdorf

Werlaburgdorf. Der Gemeinderaum im alten Schulgebäude in Werlaburgdorf hat es im wahren Sinne des Wortes “in sich”: Ortsheimatpfleger Horst Michler bewahrt hier wichtige Zeugnisse der Dorfgeschichte auf, die interessante, spannende und auch amüsante Einblicke in das Leben zahlreicher Generationen vor uns geben. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Uwe Schäfer besuchte Frank Oesterhelweg den Ortsheimatpfleger, der seine Arbeit vor bald zwanzig Jahren während der Amtszeit Oesterhelwegs als Bürgermeister aufgenommen hatte.

Horst Michler hat die Unterlagen der vergangenen Jahre nicht nur sortiert und aufgearbeitet, sondern auch eine Kurzchronik erstellt. Sorgfältig bewahrt er Zeitungsartikel über Werlaburgdorf ebenso auf wie geeignete Unterlagen und Gegenstände. Viel Arbeit macht er sich mit der Fortschreibung der im Jahr 2000 von Reinhold Ludwig (verstorben) und Frank Oesterhelweg angelegten Werlaburgdorfer Photosammlung, die 2010 und 2020 fortgesetzt wurde. Auch sonst ist er häufig mit seiner Kamera im Dorf unterwegs, um bspw. bauliche Veränderungen oder gesellschaftliche Ereignisse für die Nachwelt im Bild festzuhalten. Großen Anklang finden seine Rückblicke auf die Zeit vor 50 Jahren, regelmäßig wird die kleine Präsentation im eigenen Schaukasten an Oesterhelwegs Scheune aktualisiert. “Ich entdecke und erfahre immer wieder Neues über unsere Geschichte, wenn ich ‘in Horst Michlers Reich’ bin”, so Frank Oesterhelweg. Auch Uwe Schäfer zeigte sich begeistert und beeindruckt: “Hier stecken tausende Arbeitsstunden drin, das ist wirklich beachtlich und verdient höchste Anerkennung!”. Uwe Schäfer fand sich auch selbst in den Unterlagen wieder, tauchte er doch im Rückblick der Jungen Union (JU) auf …. vor gut 30 Jahren. Beide Gäste Michlers waren sich darüber einig, dass die wichtige Arbeit der Heimatpfleger durch den Landkreis noch intensiver unterstützt werden müsse, was auch im Rahmen eher Gesprächsrunde mit Heimatpflegern erörtert worden sei. “Der Blick in unsere Geschichte und auf unsere Wurzeln gibt uns auch zahlreiche Anregungen für unsere politische Arbeit. Das ist in einer schnelllebigen Zeit wie dieser besonders wichtig, in der viele Menschen Halt, Orientierung und Geborgenheit suchen”, so Uwe Schäfer und Frank Oesterhelweg.

Unsere Bilder (privat) zeigen v. l. n. r. Horst Michler, Frank Oesterhelweg und Uwe Schäfer vor dem Werlaburgdorfer Schulgebäude und Uwe Schäfer bei der Betrachtung eigener Zeugnisse aus JU-Zeiten; sie sind vor der Verschärfung der Corona-Regeln entstanden.

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