Anklage wegen Mordes in Salzgitter erhoben

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Anklage wegen Mordes in Salzgitter erhoben

Presseinformation vom 10.07.2019

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat gegen einen 33-jährigen Mann aus Salzgitter Anklage wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen und Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Braunschweig erhoben.

Dem Syrer wird vorgeworfen, am 26.01.2019 in Salzgitter-Lebenstedt dem 25-jährigen, aus dem Irak stammenden Lebensgefährten seiner Schwester auf einem Parkplatz aufgelauert und mit mehreren Schüssen getötet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die kurdisch-islamische Familie des Angeschuldigten die Liebesbeziehung zwischen der Tochter und dem Iraker katholischen Glaubens nicht tolerierte und der Angeschuldigte den Iraker deswegen tötete.

Bereits im Vorfeld der Tat hatte die Tochter ihre Familie verlassen, um mit dem späteren Opfer zusammenleben zu können. Daraufhin hatte es aus der Familie des Angeschuldigten Drohungen gegen das Paar gegeben.

Der Angeschuldigte konnte am Tag nach der Tat festgenommen werden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Meldung: Staatsanwaltschaft Braunschweig

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