Abriss der „Roten Schule“ in Querum?

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Im Jahr 1890 wurde das alte Feuerwehrhaus an der Bevenroder Straße zu Unterrichtszwecken freigegeben.

Dringend wurden seinerzeit Unterrichtsräume für Querums Kinder benötigt. Nun kündigte die Stadt Braunschweig aufgrund einer Nachfrage im Bezirksrat an, dass unter Denkmalschutz stehende Gebäude abreißen zu wollen. Hintergrund der Nachfrage von Peter Chmielnik:

Die Heimatpfleger aus dem Altbezirk „Wabe-Schunter“, die AGV Querum und auch unser Schiedsmann haben großes Interesse an einer der freigewordenen Räumlichkeiten im Gebäude. Zusätzlich wird das Gebäude unter anderem als Seniorenbegegnungsstätte der Stadt Braunschweig genutzt. Das Gebäude selbst ist aus dem Ortskern Querums nicht wegzudenken.

Die Stadt erklärte, dass eine Nutzung unter gewissen Voraussetzungen denkbar sei – allerdings nur zeitlich befristet. Denn ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan sehe „zu gegebener Zeit den Abbruch des Gebäudes für einen späteren Ausbau der Bevenroder Straße“ vor. Auf Nachfragen der Braunschweiger Zeitung zur Sache ruderte die Stadt allerdings zurück:

Alles nur ein Irrtum.

Der erwähnte Bebauungsplan sei aus 1967 und längst überholt. Eine Realisierung der damaligen Überlegungen mit einem entsprechenden Straßenausbau komme aktuell nicht mehr in Frage. Ebenso ausgeschlossen sei der Abbruch des unter Denkmalschutz stehenden Feuerhauses oder anderer Gebäude

(Quelle BZ, 21.11.2019, Redakteur: Henning Thobaben).

Es bleibt nun zu hoffen, dass der Abriss wirklich kein Thema mehr ist und das Ansinnen der Heimatpflegerschaft, des Schiedsmannes und der AGV ernsthaft geprüft wird. Eine Anfrage vom Schiedsmann dazu ist seit Wochen von der Stadt Braunschweig unbeantwortet.  

Thorsten Wendt -Heimatpfleger für den Stadtteil Querum-

Quelle/Fotograf: Thorsten Wendt

„Das alte Feuerwehrhaus in Querum“

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